Leitlinien

Ziel all unseres pädagogischen Handelns ist, entsprechend dem Leitbild der DISR, bei den uns anvertrauten Kindern die "Lust auf Schule" zu wecken, zu fördern und zu erhalten. Die Schülerinnen und Schüler verbringen einen großen Teil ihrer Lebenszeit in der Schule. Diese Zeit ist zu einem beträchtlichen Teil durch "das Lernen" geprägt und somit eng mit "Leisten" verbunden.
Lernen und leisten können aber nur gelingen, wenn Lernfreude und Motivation dauerhaft erhalten bleiben. Diese "Lust am Lernen" steht in unserer Grundschule im Mittelpunkt. 

"Lernen funktioniert am besten bei guter Laune" (Hirnforscher Manfred Spitzer)

 

Die Schülerinnen und Schüler werden auf der Grundlage von Bekanntem schrittweise und behutsam zu zielgerichtetem und systematischem Lernen herangeführt. Lernen mit allen Sinnen steht in der Grundschule im Mittelpunkt. Handelndes Lernen und lernendes Handeln, kooperative Lernformen sowie Lernen mithilfe neuer Medien (Smartboard und iPad) haben ebenso in der Grundschule ihren Platz.

 

Stärkung des Selbstwertgefühls

Dies erfordert, nicht zuletzt auch wegen der kulturellen Vielfalt, die Schaffung einer Grundhaltung, die von Vertrauen und  Toleranz geprägt ist, in der die Kinder Verlässlichkeit, Sicherheit und "Angenommensein" erfahren.

Durch gezielte Förderung des Selbstvertrauens jedes Kindes in seine eigenen Fähigkeiten, wollen wir eine positive Einstellung zur Schule und zu lebenslangem Lernen begründen.



Aufbau von sozialen Kompetenzen

In unserer pädagogischen Arbeit legen wir besonderen Wert  auf das Erlernen sozialer Kompetenzen. Die Grundschule muss Kindern die Möglichkeit schaffen, mit Freiräumen auf rechte Weise umgehen zu lernen. Durch aktive Mitwirkung der Schüler, wollen wir die Gemeinschaft  stärken und die gegenseitige Hilfsbereitschaft und Akzeptanz fördern. Dies geschieht u.a. durch jahrgangsübergreifende Aktionen, durch die Arbeit der Klassensprecher, den Klassenrat in Klasse 3 und 4 und die Mitwirkung der Klassen.

Durch das Sozialcurriculum sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen kooperatives Verhalten und soziales Lernen ermöglicht, gefordert und gefördert werden kann unter Wahrung der Individualität des Kindes (persönliche Einmaligkeit). 

 

Wir lösen Probleme faustlos

FAUSTLOS ist ein für Schulen und Kindergärten entwickeltes, hochstrukturiertes und wissenschaftlich evaluiertes Gewaltpräventionsprogramm. Faustlos gehört in über 10.000 deutschsprachigen Institutionen zum festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Die Faustlos-Curricula fördern gezielt sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. Einmal pro Woche nehmen alle Kinder an diesem besonderen Unterrichtsfach teil.

 

Zirkusunterricht

Eine weitere Besonderheit ist der wöchentlich zweistündig stattfindende Zirkusunterricht für die Klassen 2-4. Er bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich auszuprobieren, sich zu präsentieren, spielerisch Stärken aufzubauen und Schwächen anzunehmen.

 

JoomShaper